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1033 wurde Völksen erstmalig urkundlich
erwähnt, aber Völksens Anfänge gehen wahrscheinlich in die Zeit vor
1000 zurück. Die frühesten Siedlungsplätze dürften am Bratbeerenwinkel,
in der Gegend nordwestlich der Kirche, im Nordosten und Südosten des
späteren Dorfes gelegen haben. Die ältesten Teile des Dorfes waren
die Meierhöfe, die späteren Güter und dann auch die Pfarre. Im Laufe
der Jahrhunderte entwickelte sich Völksen zu einem verhältnismäßig
engen Haufendorf. |
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| Nach den ältesten Informationen
war Völksen ursprünglich Teil des altsächsischen Marsten-Gaues. Kirchlich
rechnete Völksen nach der Christianisierung zur Diözese des Bischofs
von Minden, dessen Einflußbereich von der Haller nach Süden begrenzt
wurde. Im 12. Jahrhundert war schon jene Gauordnung zerfallen, kleinere
Gerichtsbezirke entstanden, und so rechnete Völksen zum Go Gestorf,
der östlich bis vor Pattensen, westlich bis vor Springe reichte. |
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| Im 14. Jahrhundert hatte sich
offenbar ein besonderer Gerichtssprengel Völksen als Ableger
des Go`s Gestorf abgelöst, und noch später wurde hier Gericht
gehalten. Inzwischen gehörte Völksen zum machtpolitischen Bereich
der Grafen von Hallermunt. 1411 gelangte Völksen nach vielen
Auseinandersetzungen im Zusammenhang der Ausbildung der Landesherrschaft
endgültig unter die Herrschaft der Welfen. Im 16. Jahrhundert
kam das Dorf verwaltungs- und abgabenmäßig zum Amt Springe innerhalb
der Herrschaft der Fürsten von Calenberg. Zu diesem Fürstentum
gehörte Völksen fortan. |
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| So nahm es Anteil an
der Geschichte der Welfenlande und war schließlich Teil des Kurfürstentums
bzw. des Königstums Hannover, das dann 1866 in Preußen aufging. Erst
die neue Kreiseinteilung von 1884 schuf den Kreis Springe, der dann
bis 1974 Bestand haben sollte. Völksen untersteht nun der Stadt Springe.
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| Quelle: Aus der Geschichte
von Völksen |